Digitale Vorsorge­kartei

Mit der digitalen Vorsorgekartei dokumentieren Sie die arbeitsmedizinische Vorsorge Ihrer Beschäftigten an einem Ort und sehen jederzeit, wie der aktuelle Stand im Unternehmen ist. Eignungsuntersuchungen führen Sie daneben in einer eigenen Kartei.

Auf einen Blick

  • Kartei entsteht automatisch

    Die Plattform verknüpft die erfassten Daten und erstellt daraus die Vorsorgekartei und die Kartei der Eignungsuntersuchungen. Ein manuelles Anlegen ist nicht erforderlich.

  • Vorsorge und Eignung getrennt

    Arbeitsmedizinische Vorsorge und Eignungsuntersuchungen stehen in zwei Karteien. So behalten Sie beide Bereiche getrennt im Blick.

  • Dokumente am Termin

    Vorsorgebescheinigungen oder Einladungen zur Vorsorge verknüpfen Sie direkt mit dem jeweiligen Termin.

Blick in die Anwendung

Bildschirmfoto aus AMS Online: Vorsorgekartei mit Beschäftigten, Tätigkeit, Vorsorgeanlass sowie letzter und nächster Vorsorge
Vorsorgekartei mit Vorsorgeanlass, letzter und nächster Vorsorge je Beschäftigtem. Alle Angaben im Bild sind Testdaten.Bild in voller Größe öffnen
Bildschirmfoto aus AMS Online: Kartei der Eignungsuntersuchungen mit Beschäftigten, Tätigkeit, Anlass sowie letzter und nächster Eignungsuntersuchung
Kartei der Eignungsuntersuchungen mit Anlass, letzter und nächster Eignungsuntersuchung je Beschäftigtem. Alle Angaben im Bild sind Testdaten.Bild in voller Größe öffnen

Wozu dient die Vorsorgekartei?

Arbeitgeber müssen eine Vorsorgekartei führen. Sie hält fest, dass, wann und aus welchem Anlass arbeitsmedizinische Vorsorge stattgefunden hat. Das regelt § 3 Abs. 4 der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV). Die Verordnung unterscheidet Pflichtvorsorge, Angebotsvorsorge und Wunschvorsorge.

Vom Papierordner zur digitalen Kartei

In einem Papierordner geht mit wachsender Beschäftigtenzahl leicht der Überblick verloren. In AMS Online liegen die Angaben zu allen Beschäftigten an einer Stelle, zusammen mit den zugehörigen Dokumenten. Zu jedem Vorsorgeanlass sehen Sie die letzte und die nächste Vorsorge. Auch Wunschvorsorgen lassen sich eintragen.

Eignungsuntersuchungen in einer eigenen Kartei

Eignungsuntersuchungen sind keine arbeitsmedizinische Vorsorge. Sie dienen dem Nachweis, dass Beschäftigte gesundheitlich für bestimmte berufliche Anforderungen geeignet sind. Die ArbMedVV grenzt beides ab: Arbeitsmedizinische Vorsorge umfasst nicht den Nachweis der gesundheitlichen Eignung (§ 2 Abs. 1 Nr. 5 ArbMedVV) und soll nicht zusammen mit Eignungsuntersuchungen durchgeführt werden (§ 3 Abs. 3 ArbMedVV).

In AMS Online verwalten Sie Eignungsuntersuchungen deshalb in einer eigenen Kartei, getrennt von der Vorsorgekartei. Die Bedienung ist dieselbe. Die Anlässe für Eignungsuntersuchungen hinterlegen Sie wie die Vorsorgeanlässe in den Tätigkeitsbeschreibungen. Von dort werden sie automatisch in die Kartei übernommen, ohne doppelte Pflege.

Weitere Funktionen

Alle Funktionen in jeder Lizenz

Die Lizenzen unterscheiden sich nur in der Zahl der Beschäftigten und der Nutzer. Onboarding, Support und Updates sind im Preis enthalten.

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